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Seit Anbeginn der Zeit liegen Gut und Böse, Licht und Dunkel im ewigen, nicht endenden Kampf miteinander.
Während das Böse von je her das Ziel hatte, die Welt in die Finsternis zu stürzen, stellten sich die Anhänger des Lichtes der Gefahr und kämpften Seite an Seite gegen die Dunkelheit. So geschah es auch im ersten großen Krieg des Ersten Zeitalters. Fürst Marigon, ein mächtiger und zugleich dunkler Magier, scherte eine riesige Armee von Orks, Goblins und Trolle um sich. Der Heilige Rat des Landes Aegawyn, welcher aus den Herrschern aller freien Völker, den mächtigsten Magiern der einzeln Zauberformen und den stärksten Kriegern der Gilden bestand, musste der drohenden Gefahr die Stirn bieten. Ein mächtiges Bündnis aus Menschen, Elfen, Zwerge und Nord zogen in die Schlacht hinaus, um der Dunkelheit Einhalt zu gebieten.
Die Schlacht war gewaltig und forderte tausende von Opfern. Am Ende jedoch siegte das Licht und verbannte den Fürsten Marigon in das Reich der Dunkelheit zurück. Nur langsam erholten sich Elben und Zwerge von der Schlacht, während die Menschen hingegen rasch an Stärke gewannen. Mehrere Jahrzehnte lang herrschte Frieden und Wohlstand im Lande Aegawyn, die Spuren des Krieges verblassten bereits und wurden nur noch in Erzählungen am Leben gehalten. Das gemeinsame Bündnis wurde aufgelöst, die Gefahr für Aegawyn war gebannt und niemand befürchtete eine Rückkehr der Dunkelheit.
Doch sie sollte sich irren, allesamt...
Im geheimen Reich der Dunkelheit begann Fürst Marigon erneut damit, seine Kräfte wieder herzustellen. Unbehelligt von den freien Völkern, da diese zu sehr mit ihrem Wohlstand und Frieden beschäftigt waren, gelang es der Dunkelheit eine neue Armee zu erschaffen. Diesmal hingegen nutzte der Fürst der Dunkelheit eine uralte, längst verschollen gedachte Urmagie, beschwor unzählige Dämonenreiter und verstärkte so die Armee aus Orks, Goblins und Trolle unnatürlich. Geschockt durch ihre Blindheit, trat der Heilige Rat von Aegawyn zusammen. Erneut mussten sie sich der Dunkelheit stellen, welche diesmal übermächtig war. Die Menschen zogen zusammen mit den noch immer geschwächten Völkern der Elben und Zwerge in die Schlacht. Hoffnung sollte aufblühen, dass die abgespaltenen Menschen des Nordens, die so genannten Nord, erneut Seite an Seite mit ihren Brüdern kämpften. Diese Hoffnung blieb unerfüllt und somit standen die Chancen auf Seiten des Lichtes schlecht. Das Ungleichgewicht wurde vom Gott des Lichtes erkannt und nicht geduldet. Seit je her bedienten sich die Kämpfer des Guten niemals der Beschwörung dunkler Kreaturen. Einigen des Heiligen Rates wurde ein mächtiger Freund zur Seite gestellt, gemeinsam sollten sie das Ungleichgewicht beheben und in die Schlacht ziehen. Dies war die Geburt der Drachenreiter!!!
Mit ihren Seelen untereinander verbunden, zogen sie hinaus und wendeten am Punkt der Gezeiten das Blatt zum Guten. Erneut wurde der Fürst der Dunkelheit in seine Schranken verwiesen, seine Armee besiegt und die Kreaturen vernichtet. Der Gott des Lichtes erkannte, dass sich zwischen Reiter und Drache aufgrund ihrer Persönlichkeit und Verbundenheit, Freundschaft und Liebe entwickelte. Schon einmal war das Böse nach Aegawyn zurück gekehrt, diesen Fehler wollte niemand mehr begehen. Die Anwesenheit der Drachen hingegen, war ebenfalls ein Ungleichgewicht. In seine Weisheit und Güte verbannte der Gott die Drachen auf den Berg Schwarzer Donnerfels, und die letzten überlebenden Drachenreiter gründeten in der Nähe das Dorf Draferso. Die Jahreszeiten kamen und gingen, schon bald gerieten die glorreichen Taten der Drachenreiter in Vergessenheit, und jedes Volk kümmerte sich um seine eigenen Belange. Einzig im Dorfe Draferso lebte die Kunst der Drachenreiter weiter. Gemeinsam mit ihren Drachen, warteten sie auf die Rückkehr der Dunkelheit und dies sind ihre Geschichten im Jahre 1213....
